So lässt sich das Wunderkorn aufbewahren

Warum die vegetarische Ernährung so gesund ist

Die vegetarische Ernährung wird von Ernährungsberatern und Ärzten gerne als sehr gesunde Ernährungsform dargestellt und empfohlen. Die Vorteile kann aber nur genießen, wer sich vegetarisch auch richtig ernährt. Den Fleischkonsum lediglich weglassen reicht nicht aus.

In den meisten Fällen geht mit der Nahrungsumstellung auf vegetarisch jedoch auch ein allgemein gesunder und bewusster Lebensstil einher. Wenn diese Voraussetzung gegeben ist, dann hat die vegetarische Ernährung fast nur Vorteile für den Körper. Es wird zwar kein Fleisch mehr gegessen, dafür erhöht sich der Anteil an Gemüse und ballaststoffreicher Kost. Das sorgt für eine gute Darmflora und eine solide Darmtätigkeit. Gerade zu Beginn muss sich der Körper an vermehrte Rohkost, Vollkorn und eventuell neue Lebensmittel gewöhnen. Die geringe Aufnahme von tierischen Fetten kann die Verdauung jedoch entlasten, da diese schwerer verarbeitet werden als pflanzliche Fette. Je verantwortungsbewusster ein Vegetarier bei seiner Ernährung ist, desto abwechslungsreicher und vielseitiger isst er auch.

Nährstoffversorgung bei vegetarischer Ernährung

Entgegen der Warnungen von einigen unwissenden Freunden und Bekannten, ist die vollständige Nährstoffversorgung bei vegetarischer Ernährung mittlerweile ärztlich bestätigt. Nährstoffe aus Fleisch und Fisch können problemlos aus anderen Lebensmittel gezogen werden. Vegetarier sollten vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit Eiweißen, B-Vitaminen und Eisen achten. So wird empfohlen vermehrt Linsen und Hülsenfrüchte für die Deckung des Eiweißbedarf zu essen.


Eisen steckt wiederum in Nüssen, Samen und getrockneten Kräutern. B-Vitamine können über grünes Gemüse und Milchprodukte aufgenommen werden. Tendenziell ist der Eiweiß- und Eisengehalt bei Vegetariern etwas niedriger als bei Mischköstlern. Dies stellt jedoch kein Problem dar, weil der Körper mit den niedrigeren Werten lernt auszukommen. Eine zusätzliche Einnahme von Vitaminpräparaten ist normalerweise nicht nötig. Strenge Vegetarier müssen eventuell Vitamin B12 supplementieren. Eine gelegentliche Blutuntersuchung kann vor Mängel bewahren.

Vielfalt und Alternativen zu tierischen Produkten

Experimentierfreudige und offene Vegetarier werden mit ihrer Ernährungsform viele neue Lebensmittel und Gerichte kennen lernen. Ebenso einfach ist es auch, tierische Produkte bei bestimmten Speisen wegzulassen. So etwa Paella ohne Fisch und Huhn, Eintopf ohne Fleischeinlage oder Gemüsepizza ohne Salami. Beliebte Alternativen mit würzigem Geschmack sind beispielsweise Räuchertofu, selbst eingelegter Naturtofu und die etlichen vegetarischen Würstchen, Schnitzel und Buletten.

  • Ebenfalls viel Eiweiß und Vitamine haben aber auch Getreide und Samen wie Quinoa, Amaranth, Bulgur und Hirse. Sie können eine interessante Alternative zu Nudeln und Reis sein. Sojamilch, Sojajoghurt und Sojasahne bilden letztlich die cholesterinfreien und fettarmen Alternativen zu Milchprodukten.

> Unsere 10 Grundregeln für ein gesundes Leben

Viele Menschen verzichten aus ethischen, gesundheitlichen oder ökologischen Gründen in unterschiedlichem Umfang auf den Konsum von Fleischprodukten, sprich, sie ernähren sich ganz oder vorwiegend vegetarisch. Die sogenannten Veganer gehen noch einen Schritt weiter und lehnen den Verzehr und die Verwendung aller Produkte ab, die tierischen Ursprungs sind. Dazu gehören neben Milch und Eiern beispielsweise auch Honig und in Medikamenten enthaltene Zusatzstoffe wie Milchzucker. Konsequenterweise besitzen Veganer auch keine Lederschuhe oder Wollpullover, da es sich hierbei ebenfalls um Resultate von Tierhaltung handelt, und achten bei Kosmetik ebenso auf die Liste der Inhaltsstoffe.

Vegane Lebensweise: Was steckt dahinter?

Veganer begründen ihre spezielle Lebensweise oftmals mit dem Hinweis, dass Tiere unter Massentierhaltung leiden und als Mitgeschöpfe respektiert und nicht ausgebeutet werden sollen. Diese Auffassung wird im Alltagsleben in unterschiedlichem Maße umgesetzt: Manche Veganer stehen auch Themen wie Haustierhaltung, Zirkussen und Zoos kritisch gegenüber, da auch in diesen Fällen die Rechte von Tieren verletzt werden.

Andere Vertreter dieser Lebensweise beschränken sich auf den Konsum nicht-tierischer Lebensmittel, achten aber wenig auf ausgewogene Ernährung oder ökologisch akzeptable Produkte. Der Konsum ausschließlich pflanzlicher Lebensmittel gilt generell als ökologisch vertretbarer, da zur Produktion von Fleisch, Milch und Eiern unverhältnismäßig viele Ressourcen wie Wasser und Weideland verbraucht werden.

Gesundheitliche Vorteile veganer Ernährung

Viele Veganer versprechen sich auch gesundheitliche Vorteile von ihrer Ernährung. Letzteres ist allerdings oft umstritten, da der völlige Verzicht auf tierisches Eiweiß zu Mangelerscheinungen führen kann und viele pflanzliche Fleisch-Ersatzprodukte auf zweifelhafte Weise hergestellt werden. Wer dauerhaft vegan leben möchte, muss seine Ernährung daher sorgfältig planen und pflanzliche Quellen für Eiweiß und verschiedene Vitalstoffe wie das Vitamin B12 und Kalzium erschließen.

Besonders während der Schwangerschaft und Stillzeit gilt eine rein vegane Ernährung daher nicht als empfehlenswert. Auch Säuglinge und Kleinkinder sollten nicht gänzlich ohne tierische Nahrungsmittel aufwachsen. Allerdings sind sich die Ernährungsexperten in diesen Fragen schon seit Jahren uneins. Eine ausgewogene, qualitativ hochwertige vegane Ernährung kann für Erwachsene jedoch durchaus auch gesundheitliche Vorteile bringen, da sie dem Körper keine tierischen Fette, aber dafür viele Ballaststoffe und Vitamine liefert.

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Leckerer Hampstead Tea aus Indien

Hampstead Tea – sanft, mild und frisch aus biologischem Anbau

Gerade bei Tee ist die Gefahr, dass sich zwischen den aromatischen Blättern Rückstände von Pestiziden lassen groß. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt deshalb am besten einen kontrolliert biologisch angebauten Tee.

Neben der Unbedenklichkeit in Bezug auf die Inhaltsstoffe, wird beim biologischen Anbau von Tee auch auf gentechnisch verändertes Pflanzen- und Saatgut verzichtet, die Ressourcen des Landes werden schonend behandelt und die Arbeiter nach sozialen Gesichtspunkten beschäftigt und bezahlt. Und nicht zuletzt schmeckt biologisch angebauter Tee doppelt gut.

Hampstead Tea aus Indien

Die Teepflanzen von Hampstead Tea werden im indischen Darjeeling auf der Plantage Makaibari kultiviert. Als erste Teeplantage der Welt wird hier seit 1995 nach Demeter-Richtlinien produziert, alle Teesorten sind entsprechend zertifiziert. Ganz nach den Richtlinien des Anbauverbandes fügt sich die Teeplantage organisch in die Landschaft ein, 66% der Plantage befinden sich im Regenwald. Im Bemühen um eine möglichst umfassende Nachhaltigkeit wird nicht nur dem ökologischen Anbau große Bedeutung zugemessen, ebenso wichtig sind der Firma Hampstead Tea wie auch dem Besitzer der Teeplantage die sozialen und ökonomischen Kriterien.

So erfolgt der Vertrieb nach den Fair Trade Bedingungen, Kinderarbeit ist tabu, die Beschäftigten auf der Plantage arbeiten und guten Bedingungen und die Bezahlung ist angemessen. Am Ende entstehen aus all diesen Komponenten Tees, die nicht nur ausgezeichnet schmecken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Nachhaltigkeit auf unserem Planeten leisten.

Tee-Anbau nach den Richtlinien von Demeter

Der Anbauverband Demeter hat unter allen biologischen Verbänden mit die schärfsten Richtlinien, regelmäßige Kontrollen sichern deren Einhaltung auch in entfernten Produktionsstätten wie den Teeplantagen in Indien. Das Besondere an Demeter-Betrieben ist die Anwendung des biologisch-dynamischen Anbaus, die auch bei den Produkten von Hampstead Tea zum Tragen kommt. Durch bestimmte Bodenpräparate aus natürlichen Substanzen wie Mist, Heilpflanzen und Mineralien wird der Boden in seiner Fruchtbarkeit aufgewertet und das Pflanzenwachstum gefördert.

Die Biomarke Demeter arbeitet international und ist mittlerweile auf allen Kontinenten zu finden. Weltweit gibt es ca. 4.500 Demeter-zertifizierte Betriebe, einer davon ist die Teeplantage von Hampstead Tea in Darjeeling. Mehr Wissen, Tipps und Artikel befinden sich in unserem Magazin – einfach mal reinschauen.

leckere Zitrusfrucht-Quinoa Bowl

Gesunde und leckere Zitrusfrucht-Quinoa Bowl (Rezept)

Lust auf ein leckere Zitrusfrucht-Quinoa Bowl zum Frühstück? Mit Orangen, Pomelo, Feigen und Cashew-Kernen? Dann haben wir hier ein super leckeres Rezept für Sie zum nachmachen!

Schritt 1: Den Saft aus Grapefruit und 4 Orangen auspressen und auf 500 ml abmessen. Die restlichen Orangen sowie eine Pomelo schälen und filetieren.

Schritt 2: Nun die Quinoa-Körner unter kaltem Wasser abspülen (Sieb nutzen). Den gewonnenen Saft aus Schritt 1 aufkochen und Quinoa zufügen. 30 Min. bei kleiner Hitzestufe köcheln lassen. Nach dem köcheln 20–30 Min. quellen lassen.

Schritt 3: Während des Quellens schneiden Sie die Feigen in kleine Würfel und pressen den Saft aus der Limette.

Schritt 4: Feigen und Limettensaft zusammen mit Joghurt pürieren.

Schritt 5: Ingwer schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Cashew-Kerne grob zerkleinern und in der Pfanne leicht anrösten. Die Ingwer-Würfel dazugeben und kurz miterhitzen.

Schritt 6: Quinoa, die filetierten Früchte und Joghurt im Glas schichten. Die Bowl nun mit Ingwer, Cashew-Kernen und Minze garnieren. Das war’s – Bon appétit!

Weitere Tipps: Statt Minze lässt sich die Zitrusfrucht-Quinoa-Bowl auch mit Granatapfel (wie auf unserem Bild) garnieren. Dazu einfach Granatapfelhälften nochmals halbieren und die Kerne herauslösen. Am besten in einer Schüssel befüllt mit Wasser – dann spritzt es weniger. Die Bowl lässt sich auch schon am Abend vorher zubereiten, im Kühlschrank aufbewahren und zum Frühstück servieren.

Diese Zutaten werden für die Quinoa Bowl benötigt

Für 4 Portionen (0,3l Gläser).

  • 1 Grapefruit
  • 1 Pomelo
  • 8 Orangen
  • 200 g Quinoa
  • 120 g Feigen
  • 1 Limette
  • 600 g Joghurt pur
  • 4 Stängel Minze (oder 1 Granatapfel)
  • 1 Stück Ingwer (ca. 1–2 cm)
  • 30 g Cashew-Kerne

Weitere tolle Quinoa- und Amaranth Rezepte befinden sich in unserem Magazin.
Empfehlensswert: Das Taschenbuch „Quinoa: 33 leckere, schnelle und einfache Rezepte“. Die Rezepte sind locker und leicht erklärt. Die Maßangaben sehr konkret und realistisch und die kulinarischen Resultate super!

(Artikel: droforma | Bilder dank AdobeStock & Scerpica)

Das richtige Früchstück für Kinder

Das richtige Früchstück für Kinder – Gesund und Nachhaltig

Ihr Kind muss in den Kindergarten oder zur Schule, Sie wecken es rechtzeitig, bereiten das Frühstück vor, wecken vielleicht ein zweites- oder drittes Mal, helfen beim Anziehen, die Zeit wird knapp, das Kind hat seinen Kakao immer noch nicht ausgetrunken und das Brötchen noch nicht angerührt – „jetzt mach‘ doch endlich weiter…“ – die Situation kommt Ihnen bekannt vor? Sie sind nicht alleine, vielen Eltern geht es ähnlich. Nicht alle Kinder haben gleich nach dem Aufstehen Lust auf Essen.

Dabei ist ein guter Start in den Tag wichtig für Ihr Kind. Gerade am Morgen benötigt es ausreichend Energiezufuhr um fit zu sein für den Schul- oder Kindergartentag mit seinen vielfältigen Herausforderungen. Es lohnt sich deshalb, mit viel Geduld und Einfallsreichtum ein gesundes Frühstück für’s Kind schmackhaft zu machen.

Was gehört nun zu einem optimalen Kinder-Frühstück?

Grundsätzlich sollte ein Dreifaches angeboten werden:

  • Mindestens ein Getreideprodukt: je nach Vorliebe Brot mit wenig Butter,
    wenn möglich Vollkorn- oder Mischbrot, Knäckebrot, oder Haferflocken, Cornflakes o. ä.
  • Ein Milchprodukt, z. B. Joghurt Natur, Milch oder Milchmixgetränke, Kakao
  • Ein Frucht- oder Gemüseprodukt: Fruchtsäfte, am besten frisch, Obst nach Jahreszeit, Trockenobst,
    eine Karotte oder Gurkenscheibchen, Kohlrabistückchen, ein paar Nüsse oder Sonnenblumenkerne o. ä.

Ein Milchprodukt, z. B. Joghurt Natur, Milch etc.

Mit diesem Dreiergespann bekommt das Kind sowohl rasch verfügbare Energie (Früchte, Milch) als auch die länger anhaltende mittels Getreideprodukt. Ein Paradebeispiel ist das Müsli, das Sie nach Jahreszeit abwechslungreich gestalten können: Getreideflocken mit Obst der Saison oder kleingeschnittenes Trockenobst und Joghurt oder Topfen. Als Ausnahme, vielleicht sonntags, darf es auch mal ein süßes Zopfbrot, eine Fruchtschnitte o. Ä. sein.

Der Flüssigkeitsanteil im Körper ist bei Kindern höher als bei Erwachsenen. Es ist daher wichtig, dass Sie ausreichend Flüssigkeit anbieten und das Kind auch untertags immer wieder zum Trinken ermuntern, im Eifer des Spiels vergessen sie dies oft. Wenn möglich, sollte beim Frühstück ein warmes Getränk den Anfang machen, das weckt die Lebensgeister und wärmt den Körper von innen her auf! Getränke aus dem Kühlschrank hingegen erschrecken den empfindlichen Magen des Kindes. Günstige Getränke sind Wasser, Mineralwasser, milde Früchtetees (mit etwas Fruchtdicksaft oder mit wenig Honig gesüßt), Gemüse- oder ungesüßte mit Wasser verdünnte Obstsäfte. Achten Sie beim Einkauf auf Produkte ohne Konservierungs- und Farbstoffe!

Tipps für Frühstücksmuffel:

  • Lassen Sie Ihr Kind mitreden, z. B. „magst du heute lieber Banane oder Apfel im Müsli, Orangensaft oder Milch…“
  • Wecken Sie es früh genug und ermöglichen Sie damit ein Frühstück in Ruhe.
  • Bereiten Sie den Frühstückstisch mit Ihrem Kind vor, vielleicht schon am Abend vorher.
  • Das beste Beispiel sind Sie: wenn Sie selber mit Genuss frühstücken, wird es auch Ihr Kind leichter lernen.

Für Schule oder Kindergarten brauchen Kinder ein zweites Frühstück (Jause): Diese Zwischenmahlzeit sollte so gestaltet sein, dass sie das erste Frühstück ergänzt. Hat Ihr Kind am Morgen kräftig zugepackt, reicht vielleicht etwas Obst oder Gemüsestückchen und wenig Brot. Wenn beim ersten Frühstück trotz Abwechslung und Geduld nicht viel gegessen wird, braucht es was Kräftiges zur Pause. Was auch hier nicht fehlen darf, ist wiederum ein Getränk.

Noch ein Tipp für den Einkauf: Bevorzugen Sie regionale oder lokale Produkte, Obst und Gemüse der Saison und soweit möglich biologische Produkte. Sie schmecken besser, fördern die biologische lokale Landwirtschaft, haben keinen endlos langen Transportweg, der ihrer Frische ja nicht gerade zuträglich ist. Wenn Sie dann noch alles (soweit möglich) selber zurecht machen anstelle von Fertigprodukten, so ist Ihr Kind bestens gerüstet für seinen oft gar nicht so leichten Kindergarten- oder Schulalltag und Sie werden Ihre Freude daran haben!

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(Artikel: droforma | Artikelbilder dank Pixabay (CC0), AdobeStock & Golubovy)

Leckere Amaranth Rezepte zum Frühstück

Dass wir ziemlich begeistert von Amaranth sind ist kein Geheimnis – und dass sich das Korn ganz wunderbar zum Start in den Tag eignet, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel. Denn es gibt tolle Amaranth Rezepte zum Frühstück, die sich ganz leicht umsetzen lassen.

Starten wir am Besten mit unserem Lieblings-Müslirezept.

Amaranth Müslimix mit Himbeeren

Zubereitung: Einfach wie bei jedem anderen Müsli beispielsweise Haferflocken, ein Handvoll Nüsse, Beeren und Früchte in eine Schüssel geben und mit Milch aufgießen. Am besten 2-3 Minuten ziehen lassen. Den gepufften Amaranth dann einfach obendrauf geben – zusammen mit einer Handvoll frischer Himbeeren. Je nach Geschmack lässt sich das Ganze noch mit einem Schuss Honig oder Caramel versüßen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

  • Haferflocken
  • Geschrotete Bio-Leinsamen
  • Haselnüsse, Mandeln oder Cashews
  • Himbeeren
  • Früchte nach Belieben
  • Milch
  • Gepuffter Amaranth (4-5 El)

Die Mengen lassen sich ganz nach Belieben bestimmen. Kleiner Tipp: Statt der Milch lässt sich auch O-Saft mit Quark mixen und genießen.

Wenns schnell gehen muss – Amaranth Müsliriegel

Wenns schnell gehen muss - Amaranth Müsliriegel

Der kleine Snack zum Start in den Tag – oder wenn der kleine Hunger zwischen den Mahlzeiten kommt.

Zubereitung: Zum Backen wird eine normale Kasten-Kuchenform benötigt. Zunächst die trockenen Zutaten mixen und mit Wasser, Essig, Öl und Eier einige Minuten zum Teig verrühren. Dann in eine Form füllen und glatt streichen. Bei 160 °C Umluft etwa eine Stunde backen. 10 -15 Minuten vor Ende die Oberseite mit Olivenöl bestreichen – für eine schöne Kruste. Vor dem Anschneiden gut abkühlen lassen.

Zutaten:

  • 200 g Amaranth-Mehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 200 g Maismehl
  • 1 Päckchen Backpulver (ohne Weizenstärke)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Leinsamen
  • 400 ml Wasser mit Gas
  • 1 EL Olivennöl
  • EL Essig

Amaranth Brot – glutenfrei und vegan

Zum Frühstück darf leckeres Brot natürlich nicht fehlen – wir wäre es mit einem leckeren Amaranth-Linsen Brot?

Amaranth Brot - glutenfrei und vegan

Zubereitung: Die Zutaten Amaranth, Salz und Zucker mischen und ins Wasser geben, eine Weile rühren und dann 30 min Ruhen lassen. Nun Öl hinzugeben und wieder gut verrühren. Daraufhin die gemahlenen Linsen, Trockenhefe und etwas Koriander zu den rührenden Amaranth-Teig geben. Nach Belieben können noch Samen oder Kerne zugeben) dazu gegeben werden.

Dann alles zusammen mindestens 2-3 min auf Mittelstufe verrühren und in eine mit Backpapier ausgefüllte Kastenbackform gießen. Etwas glattschütteln und bei Zimmertemperatur gehen lassen. Danach ab damit in den Backofen bei ca 150°C Heißluft 80 – 90 min backen. Danach das Brot vorsichtig vom Backpapier entfernen, rund herum mit Sonnenblumenöl einstreichen und nochmal 30 min bei gleicher Hitze weiter backen, vorm an-schneiden, ganz abkühlen lassen.

Zutaten:

  • 300 g Amaranth-Mehl
  • 300 g Linsen rot
  • 500 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 1 Tl Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Bio Sonnenblumenöl oder anderes
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 0,5 Tl Korianderkörner
  • Samen oder Kerne nach Belieben

Weitere tolle Amaranth-Rezepte und Tipps zur Ernährung befinden sich in unserem Magazin – einfach mal reinschauen.

Rohrzucker – ist es Gesund und wo liegen die Unterschiede?

Rohrzucker gilt als natürlicher Zucker, der in den Tropen wächst – doch wie wird er eigentlich hergestellt?

Durch Kalk und Kohlensäure werden die Verunreinigungen getrennt. Durch Eindicken und zentrifugieren kristallisiert sich der Zucker aus. Heraus kommt ein weißer Zucker, die Raffinade, wenn man jetzt noch mit Hilfe von Wasser und mit Dampf den Zucker von den Resten befreit. Mit diesem Zucker kann Würfelzucker, Puderzucker, Hagelzucker, Vanillezucker, Gelierzucker oder Kandis hergestellt werden.

Handelsübliche Zuckerarten

  • Beim Weißzucker oder Raffinade sind mehr Mineralien enthalten, dagegen besteht die Raffinade nur aus Zucker. Die Raffinade kann von Zuckerrüben, als auch von Rohrzucker hergestellt werden.

Weißzucker oder Raffinade

Zucker in der Imkerei

  • Im Winter kaufen Imker gerne Raffinade und setzen diese mit ca. 80 Grad Wasser zu einer Flüssigkeit an. Die Flüssigkeit widersteht Keimen und bei richtiger Anwendung kristallisiert die Lösung auch nicht mehr. Die Bienen nehmen den Zucker ab und tragen diese in Ihre Waben. Gerade in Zeiten, in denen kein gutes Blütenangebot vorhanden ist, oder wo Bienen etwas für den Winter haben sollten, ist es eine schnelle Lösung.

Zucker in Lebensmitteln – oft viel zu viel!

Bestimmte Lebensmittel, wie Schokolade beispielsweise enthalten zu viel Zucker. Das Schlimme daran ist, dass es für den Verbraucher oft gar nicht so schnell erkennbar ist, wie viel Zucker das jeweilige Lebensmittel enthält. Gerade ältere Personen, die eine Brille benötigen sind in Supermärkten aufgeschmissen, weil genau diese Informationen zu sehr kleingedruckt sind. Daher entsprang die Idee der Lebensmittelampel.

Zucker ist Konservierungsstoff

Bestimmte Lebensmittel erhalten andererseits erst durch Zucker den richtigen Geschmack. Neben dem richtigen Geschmack ist Zucker auch ein natürliches Konservierungsmittel. Ein Mittel, bei dem Pilze kaum eine Chance haben, ist zum Beispiel die Marmelade richtig gut verschlossen. Da Marmelade ja eine feste Konsistenz hat, kann man den Schimmel entfernen, sich doch einmal Schimmel am Marmeladeglas befindet.

  • Zucker vergären: Im Wein in Verbindung mit bestimmten Hefesorten lässt sich Zucker vergären. Auch, wer Maische für Schnaps ansetzt, kann höher prozentigen Maischeansatz durch noch mehr Zucker erhalten.
  • Zucker im Hefeteig: Durch den Zucker im Hefeteig entwickelt sich der Teig noch besser, die Hefe kann sich noch besser entwickeln, als ohne Zucker.
  • Ist Rohrzucker gesünder? Die Meinungen von Verbrauchern gehen auseinander. Die einen meinen Zuckerrohr sei gesünder, als der weiße Zucker. Ein paar mehr Mineralien hat der von Zuckerrohr hergestellte Zucker schon, andererseits könnte man auch weniger Zucker essen, und dafür mehr Obst, indem Fruchtzucker ist.

Brauner, aus Zuckerrohr hergestellter Zucker süßt nicht so, wie Raffinade. Viele Nutzer von diesem braunen Zucker lieben einfach den Geschmack. Bei Cocktails sieht brauner Rohrzucker gut aus, und passt zum Mix. Um abzunehmen könnte man braunen Zucker aus Zuckerrohr verwenden, da die Süßkraft durch die anderen Inhaltsstoffe weniger ist. Auch im Backbereich lässt sich der Zucker gut einsetzen. Vielen Menschen ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig, dazu gehören auch Zuckeralternativen, neben der Raffinade, auch den Zucker des Zuckerrohrs. Zucker kann auch für Konfitüren gemischt sein, zum Beispiel mit Pektin, oder Zitronensäure. Anwender, die Marmelade aus Zucker von Zuckerrohr schon einmal gekocht haben bemerken einen Unterschied zwischen dieser Zuckerart und weißem Zucker.

Rezept: Quiche vom grünem Spargel

Grüner Wildspargel – Delikatesse und wunderbare Substanzen

Ende März ertönt der Startschuss in Andalusien für den Anbau einer besonderen Delikatesse, dem grünem Wildspargel. Die Zone wo dieses delikate Gewächs in Andalusien haubtsächlich angebaut wird ist die Gegend um „Huétor Tájar“ in der Provinz Granada welche zur sogenannten „Vega de Granada“ gehört. Der Anbau des grünem Spargels in Andalusien hat in den letzten Jahren eine grosses Wachstum erlebt. Der Grund dafür liegt darin das der grüne Spargel ein guter Exportartikel ist und das er in Andalusien zwei Monate früher angebaut werden kann als in allen anderen Spargelregionen Europas.

Der aus Huétor Tájar heimische grüne Wildspargel stammt vom sogenannten „Espárrago triguero“ und wird nur in dieser Region angebaut. Ursprünglich war dieser Spargel eine wild vorkommende Sorte dessen Samen Anfang des XX Jahrhunderts in kleinen Familiengärten in Huëtor Täjar kultiviert wurde. Carakteristisch für diesen Wildspargel ist der schlanke Wuchs und in der Farbe dunkelgrün.Im Geschmack leicht Bitter – Süss und caraktervoller als der sonst allgemein angebotene und aus Amerika importierte grüne Spargel. Studien über die bioaktiven Verbindungen im grünen Spargel aus Granada haben seine antioxidative Wirkung bestätigt. Weitere soll der grüne Spargel blutzuckersenkende Wirkung haben und andere physiologische Wirkungen haben.

Als gesunde Zutat für köstliche Gerichte eignet sich der grüne Spargel aus Huetor Tajar natürlich auch sehr gut. Hier folgend nun das Rezept für eine Quiche vom grünen Spargel. Wird am besten mit einem kühlen Weisswein, der auch Frauen schmeckt, serviert.

Rezept: Quiche vom grünem Spargel

Mürbeteig Zutaten:

  • 400 g Mehl, 150 g Butter, 70 g Olivenöl, 80 g Wasser, 30 g Dotter, 20 g Zucker, Salz.

Zutaten für die Füllung:

  • 600 g. grüner Wildspargel, 40 g schwarze Oliven, 150 g konfitierte Kirschtomaten, 300 g Sahne, 150 g ganzes Ei, Olivenöl, Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer.

Zubehör:

  • Tortenring aus Metall von 17 cm Durchmesser und 3 cm hoch, Backpapier.

Zubereitung Teig:

Zuerst alle flüssigen Zutaten mischen mit Salz und Zucker 100 g vom Mehl dazugeben ,dann die weiche Butter und das Olivenöl dazugeben. Nachdem die Masse gut gemischt ist das restliche Mehl darunter arbeiten. Wichtig ist den Teig nicht zu lange bearbeiten nachdem der Teig kompakt ist. Bevor der Teig weiter verarbeitet wird sollte er mehrere Stunden ruhen.

Zubereitung Füllung der Quiche: Zuerst vom grünen Wildspargel die harten Enden abrechen, er muss nicht geschält werden da die Haut sehr dünn ist. Dann die Spargel in kochemden gesalzenem Wasser kurz blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken. Die schwarzen Oliven entkernen und vierteln. Nun die Sahne und die ganzen Eier gut vermischen und mit Salz, Pfeffer und geriebene Muskat Nuss würzen.

Den Mürbteig einen halben cm dünn ausrollen. Um den Tortenring mit einem Stück Teig auszulegen ist es gut eine Schablone zum runden ausschneiden des Teiges zu verwenden. Dazu den Durchmesser des Tortenringes und die höhe des Randes (der Teig sollte einen halben cm über den Rand stehen) für die Schablone als Maß verwenden. Der Tortenring wird mit Olivenöl eingestrichen so das der Teig nicht anklebt und leicht mit Mehl bestaubt. Den Teig rund ausschneiden und damit den Tortenring auslegen und an die Form des Ringes anpressen. Bevor die Tortenform gebacken wird sollte sie noch einmal 1 Stunde ruhen. Als nächstes den Teig der im Ring ausgelegt ist mit Backpapier auslegen. Dann bis zum Rand des Teiges das Backpapier mit trockenen Kichererbsen oder Linsen auslegen. Dadurch verhindert man das der Teig in der Tortenform zurückrutscht.

Die Tortenform bei 170 Grad während ca. 30 Minuten backen. Nachdem der Teig gebacken ist diie Linsen und das Backpapier rausnehmen und die Tortenform abkühlen lassen. Dann den grünen Spargel hineingeben obenauf die konfitierten Kirschtomaten und die Oliven verteilen. Die Sahne – Eier Mischung bis zum Tortenrand aufgießen und bei 160 Grad während ca. 40 Minuten backen.