So funktioniert heilen mit Schlick und Schlamm

Heilen mit Schlick und Schlamm – so heilsam wirkt es

Manch einem wird wohl unwohl bei der Vorstellung an Moore, an Schlick oder Schlamm. An dem was sich in und unter der undefinierbaren Masse befindet. Doch eine Anwendung mit diesen schlammartigen Substanzen kann Wellness pur sein, sie pflegen die Haut und können sogar bei der Behandlung von chronischen Beschwerden unterstützen.

Diese Substanzen nennt man Peloide. Viele Tierarten machen uns vor, wie gesund und genussvoll ein Schlammbad sein kann, denn sie suhlen sich einfach mal im Selbigen. Neben Kurkliniken haben sich nun auch viele Wellness-Regionen, Wellnesshotels und Wellnessoasen schon auf die Behandlung mit Schlick, Schlamm, Erde, Torf, Lehm und Moor spezialisiert.

Entschlacken mit Balneo

Badetorf z.B. steckt voller Mineralien und Wirkstoffe. Er ist sehr selten und somit sehr wertvoll. Er wird in der heutigen Medizin sogar als Heilmittel eingesetzt. Wer hat nicht schon mal von Fangopackung, Kreidebädern, Moorbädern oder Schlammpackungen gehört. Behandlungen mit diesen Zutaten gehören zur Gruppe der so genannten Balneotherapie. Die Balneotherapie wird auch als Bädertherapie bezeichnet: Heilwasser, Kälte, Wärme, Moor und Schlamm sind die Bestandteile dieser besonderen Kur.

Schlammbad Kur einer jungen Dame

Der Körper soll dabei entspannen und vor allen Dingen entschlacken. Vielerorts werden solche Stoffe bei der Behandlung von Gicht, Stoffwechselstörungen, Durchblutungsstörungen oder auch Darmerkrankungen angewendet. Bei vielen Krankheitsbildern übernehmen Krankenkassen sogar schon die Kosten für eine Behandlung.

Thalasso – die Kraft aus dem Meer

Auch die Thalasso-Therapie beschäftigt sich mit Schlick und Schlamm als Heilmittel. Bei dieser Behandlungsform kommen die Zutaten allerdings aus dem Meer und nicht aus dem Moor. Algen, Schlick, Meerwasser und Salz wurden in Verbindung mit Sand, Sonne und Wind schon frühzeitig als Naturheilmethode (erste Anwendungsberichte gehen sogar auf 5.000 Jahre zurück) eingesetzt und angewendet. Heute unterliegt die echte Thalassotherapie vorgeschriebenen Qualitätskriterien.

Thalasso-Awendungen werden z.B. bei rheumatischen Erkrankungen, bei Hautkrankheiten oder auch bei Gelenkschmerzen hilfreich eingesetzt. Sogar in der Kneipp-Therapie finden sich Ansätze wieder. Neben ausgewählten Wellnesshotels gibt es auch so genannten Thalasso-Zentren, die sich auf die Behandlungsform spezialisiert haben.

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Meereszutaten & Co. für die Schönheit

Die Kraft von Algen, Schlamm, Schlick, Moor und Co. haben aber auch in der Kosmetik längst einen festen Platz gefunden. Algen z.B. sind voller guter Nährstoffe. Sie beinhalten Mineralsalze, Spurenelemente und darüber hinaus auch Vitamine und Aminosäuren. Diese Inhaltsstoffe benötigen unsere menschlichen Zellen sowohl zur Regeneration als auch zur Zellenbildung. Daher befinden sich Algen, Schlick oder auch Meersalz gern in Anti-Aging-Produkten aber auch in vielen Erzeugnissen zur Cellulite-Bekämpfung. Denn sie regen die Durchblutung an und absorbieren sogar Hautfett. Mittlerweile sind bereits mehr als 20.000 Algenarten bekannt. In vielen Ländern gelten sie sogar als Delikatesse – sind sie doch auch wahre Nährstoff-Lieferanten.

Jahrhunderte alte Heilpraktiken noch immer aktuell

In der Natur ist gegen jede Krankheit ein Kräutlein gewachsen, sagt man. Jeder Apotheker wird bestätigen, dass dieser Ausspruch seine volle Richtigkeit hat. Das gesamte Spektrum von Gesundheitsstörungen von Akne bis Zahnschmerzen kann mit einer pflanzlichen Medizin behandelt werden. Schon unsere Großmütter gaben beispielsweise den kleinen Babys eine Veilchenwurzel zu kauen, wenn sich die ersten Zähnchen ankündigten. Die Veilchenwurzel nimmt den Schmerz und erleichtert das Zahnen. Hatten die Kleinen Bauchschmerzen, dann wurde der Bauchnabel in Uhrzeigerrichtung mit Kümmelöl massiert. Dieses Rezept eignet sich auch für Erwachsene und bring rasche Erleichterung.

Das Kümmelöl wirkt krampflösend, genau wie Kampfer. Kampfersalbe kann unter anderem auch bei Wadenkrämpfen angewendet werden, die sich damit sehr rasch zum Stillstand bringen lassen. Bei Muskelkater und ähnlichen Beschwerden des Bewegungsapparates helfen Zubereitungen aus Latschenkiefer sehr gut, denn sie regen die Durchblutung an. Auch bei rheumatischen Erscheinungen ist die Latschenkiefer ein effektives Mittel.

Selbst bei Erkältungen dient ein Bad mit einem Latschenkieferpräparat der Genesung. Natürlich sind auch Inhalationen damit oder auch mit Pfefferminzöl sehr wirkungsvoll. Das Pfefferminzöl ist ein kleiner Alleskönner.

Neben Erkältungen kann es auch Magenbeschwerden kämpfen. Ein bis drei Tropfen auf einem Stückchen Zucker eingenommen, wirken manchmal Wunder. Ein Tee aus Wermutblättern ist ebenfalls für die Beseitigung von Beschwerden des Magen- und Darmsystems geeignet, jedoch schmeckt er recht bitter, genauso bitter wie Bärentraubenblättertee. Dieses wiederum ist das Mittel erster Wahl bei Entzündungen der Blase und der Nieren. Gerade Blasenentzündungen sind oft äußerst schmerzhaft, ein Tee aus Bärentraubenblättern oder ein Extrakt daraus, den man in der Apotheke kaufen kann, befreit überraschend schnell von den Schmerzen.

Literatur rund um Naturheilpraxis

Auch Heilkräfte der Pflanzen nutzen

Doch nicht nur Pflanzen bergen die Heilkräfte der Natur ins sich, auch einige tierische Produkte können bei der Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit gute Dienste leisten. Ein wenig geschmolzene Butter, die auf ein Leinenläppchen gegeben und so warm wie möglich auf die Brust eines an Husten oder Bronchitis leidenden Patienten gegeben wird, löst den Schleim und beschleunigt die Heilung.

Am besten, am bedeckt dieses „Butterfleckchen“ mit einem Stückchen Stoff aus echter Schafwolle. Eine Naturmedizin par excellence ist der Honig. Er hilft bei Erkältungen in warmen Tee aufgelöst genauso gut wie bei Bauchweh. Trinkt man am Morgen ein wenig Honig in lauwarmem Wasser aufgelöst, so werden Verdauungsbeschwerden schnell beseitigt. Auch gegen trockene und aufgesprungene Lippen im Winter hilft eine Einreibung mit Honig. Selbst Diabetiker wird empfohlen, ab und zu einen Teelöffel Honig zu essen, da er viele gesunde Mineralstoffe und Spurenelemente enthält und so ganz nebenbei den Appetit auf Süßes stillt. Auch die Ziege liefert mit ihrer Milch ein ausgezeichnetes Naturheilmittel.

Bei Menschen, die sich nach einer Erkrankung in einem Schwächezustand befinden, ist die Ziegenmilch ein Stärkungsmittel, das schnell wieder Kraft gibt. Die Natur ist nach wie vor die beste Apotheke, denn die meisten Naturheilmittel sind völlig nebenwirkungsfrei und noch dazu ausgesprochen kostengünstig.

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(Bild dank AdobeStock romaset und skvalval)

Kinder und Eltern äußern sich zur Heilkraft von Honig

Hustenlinderung durch Honig – Tatsache oder Irrglaube?

Wer als Kind oder Jugendlicher in der kalten Herbstzeit unter Husten oder Halsweh gelitten hat, dürfte von seiner Mutter oder Oma den berühmten Löffel Honig erhalten haben. Dieser sollte die Schleimhäute wieder geschmeidiger  machen und durch eine Vielzahl von Vitaminen den eigenen Gesundheitszustand verbessern.

Auch wenn Honig bislang als gesundheitsfördernd eingeschätzt wurde und selbst von der WHO empfohlen wird, gab es bislang kaum Studien, die sich ernsthaft mit dem Einfluss von Honig auf Erkältungskrankheiten befasst haben. Eine solche Studie liegt nun vor und bestätigt die Erfahrung, die Kinder und Erwachsene mit dieser köstlichen Arznei aus der Natur gemacht haben.

Studie über Honig in Fachzeitschrift veröffentlicht

Die Studie stammt aus Israel und wurden bereits vor wenigen Wochen im Fachmagazin Pediatrics veröffentlicht,  nun nimmt auch die allgemeine Öffentlichkeit die positiven Grundaussagen der Gesundheitsstudie wahr. Getestet wurde im Rahmen der Studie die Auswirkung von Honig auf die Gesundheit von Kindern, die unter Husten und anderen Beschwerden der Atemwege litten. Gut 300 Kinder nahmen an der Studie Teil, die kurz vor dem Zubettgehen einen Löffel Honig bzw. ein Placebo in ähnliche Form erhielten.

  • Die Studie wurde zudem mit verschiedenen Sorten von Honig durchgeführt, z. B. mit Zitrushonig oder Eukalyptushonig. Die Ergebnisse zeigten schnell: Die Linderung des Hustens schritt mit allen  getesteten Honigsorten deutlich schneller voran als mit dem Sirup, der als Placebo gereicht wurde.

Kinder und Eltern äußern sich zur Heilkraft von Honig

Grundsätzlich bewirkten sämtliche der Präparate, also auch das Placebo aus einem Dattelextrakt, eine Linderung der Beschwerden, konkret der Hustenanfälle der Kinder. Nach Angaben der Kinder wurde der Husten jedoch als deutlich weniger schmerzhaft und quälend empfunden, wenn dieser mit echtem Honig und nicht dem Placebo behandelt wurde. Auch die Eltern wurden in die Studie mit einbezogen, um so eine fundierte Meinung von Außenstehenden zu erhalten, die ihr Kind nach der Einnahme des Präparates genauer im Auge behalten sollten. Nach übereinstimmenden Angaben konnte bei den meisten Kindern  ein ruhigerer Schlaf festgestellt werden, die mit echtem Honig und nicht dem Sirup als Placebo behandelt wurden.

Großmutters Rezept auch in anderen Lebensbereichen sinnvoll

Durch die aktuelle Studie bestätigt sich eine Annahme, die seit vielen Generationen vorherrscht – Honig bei Erkältung  ist die richtige Wahl. Neben diesem Rezept, dass schon seit vielen Generationen bekannt ist, dürften sich in naher Zukunft noch weitere Weisheiten dieser Art bestätigen. Die moderne Wissenschaft hat sich eher zurückhaltend sogenannten Großmutters Weisheiten angenommen, dies mag nach der aktuellen Studie in den nächsten Jahren jedoch anders aussehen.

Die heilende Kraft von Kräutern und Gewürzen ist bereits jetzt schon in viele Medikamente der modernen Medizin  eingeflossen, möglicherweise wird auch Honig als Bestandteil von Arzneimitteln in den nächsten Jahren eine wachsende Rolle spielen. Mehr Wissen, Tipps und Artikel befinden sich in unserem Magazin – einfach mal reinschauen.

Maßnahmen und Tipps um den Blutdruck natürlich senken

Blutdruck natürlich senken – schnelle Sofortmaßnahmen die wirken

Schlaganfall, Herzinfarkt und weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den Krankheiten, bei denen eine regelmäßige Medikamenteneinnahme empfohlen wird. Doch gerade blutdrucksenkende Mittel werden häufig nicht ordnungsgemäß eingenommen.

Mit ausreichend Bewegung den Blutdruck senken

Viele Patienten fürchten sich vor den Nebenwirkungen oder vergessen die Einnahme einfach. Doch wer etwas motiviert ist, kann seinen Alltag auch so strukturieren, dass Blutdruckmittel in geringerer Dosis eingenommen
werden können oder vielleicht sogar vollkommen darauf verzichtet werden kann. Mit ausreichend Bewegung lässt sich der Hochdruck oft schon um 5 bis 10 mmHg reduzieren. Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Skilanglauf sind dabei besonders angeraten. Manche Hypertoniker reagieren auf Salz. Eine erhöhte Salzzufuhr erhöht bei den Betroffenen die Blutdruckwerte.

  • Empfehlenswert ist in diesem Fall eine Reduktion der Kochsalzzufuhr auf unter 6 Gramm pro Tag. Dass Speisen ohne Salz fade schmecken, ist nicht generell so. Viele Gerichte lassen sich anstatt mit Salz sehr gut mit frischen Kräutern und Gewürzen aufwerten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Mediterrane Küche.
  • Viele Bluthochdruckpatienten unterschätzen auch den Genuss von Alkohol. Alkohol erhöht den Blutdruck. Männer sollten eine tägliche Menge von maximal 30 Gramm Alkohol nicht überschreiten und Frauen maximal 20 Gramm pro Tag. Die Menge von 30 Gramm Alkohol ist beispielsweise schon in 250ml Wein enthalten.
  • Ebenso unterschätzt wird häufig auch das Körpergewicht. Mit jedem Kilogramm Übergewicht steigt meist der Blutdruck an. Eine Normalisierung des Körpergewichts führt häufig zur deutlichen Reduktion der sogenannten RR-Werte.
  • Ein letzter und ebenso wichtiger Ratschlag ist die Vermeidung von Stress. Gerade ein stressiger Alltag, ohne ausreichend Pausen und Erholung, treibt die Blutdruckwerte in die Höhe. Je höher der Blutdruck, desto stärker das Risiko einer Herzerkrankung.

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Ausdauersport wirkt hohem Blutdruck entgegen

Circa die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland geht mit zu hohem Blutdruck einher. Damit ist zu hoher Blutdruck die Todesursache Nummer Eins. Die Gründe für zu hohen Blutdruck sind in den meisten Fällen Bewegungsmangel, Übergewicht, Vererbung des Bluthochdrucks, Rauchen, Alkohol und Stress.

Was tun, wenn der Blutdruck nicht im normalen Bereich liegt?

Es gibt eine Vielzahl an Medikamenten bzw. Blutdrucksenkern, die erfolgreich eingesetzt werden. Erstrebenswerter ist es jedoch, den Betroffenen zu einem gesünderen Lebensstil zu bewegen, um das Problem dauerhaft zu lösen. Die allerersten Ansatzpunkte sind eine gesunde Ernährung, sportliche Betätigung sowie ein Verzicht auf Alkohol und Tabakwaren. Die Ernährung sollte aus fettarmer Nahrung, möglichst wenig Salz und viel Gemüse bestehen. Ausdauersport ist am besten geeignet, den Bluthochdruck dauerhaft zu senken.

Dabei sollte aber nicht die Belastungsgrenze des eigenen Körpers überschritten werden. Wichtiger ist eine regelmäßige sportliche Betätigung mit Trainingseinheiten von 30 Minuten und mehr. Besonders geeignet sind Sportarten wie Joggen, Nordic Walking, Schwimmen, Wandern oder schnelles Gehen, Fahrrad fahren und im Idealfall noch zusätzliches leichtes Muskeltraining im Fitnessstudio. Der Körper sollte bei diesen Sportarten immer gleichmäßig belastet werden. Sportarten mit schlagartig wechselnder körperlicher Belastung sind für Patienten mit Bluthochdruck absolut ungeeignet.

Der Trainingsumfang sollte allerdings immer mit einem Arzt abgesprochen bzw. abgestimmt werden, speziell dann, wenn vorher kaum oder gar kein Sport getrieben wurde. Eine langsame Steigerung der Trainingseinheiten wird in diesen Fällen meist angeraten. So ist eine dauerhafte Senkung des Bluthochdrucks, ohne eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten, möglich. Mehr Wissen, Tipps und Artikel befinden sich in unserem Magazin – einfach mal reinschauen.

Frauen erkranken häufiger an Arthritis

Frauen erkranken häufiger an Arthritis – Merkmale und Prognose

Die rheumatoide Arthritis stellt die häufigste entzündliche Form innerhalb dessen, was auch als „Rheuma“ bezeichnet wird dar und muss als Synonym für 100 entzündliche Krankheitsbilder herhalten. Die Arthritis betrifft dabei ca. 1 % der Bevölkerung, zu dentypischen Symptomen zählen Schwellungen und Schmerzen, zunächst der Fingergelenke und im weiteren Verlauf der Erkrankung auch anderer Gelenke – nicht selten sogar innerer Organe!

Die Erkrankung manifestiert sich meist nach dem 50. Lebensjahr. Als Ursache vermutet man Störungen des Immunsystems, das infolge dessen gesunde Körperzellen angreift und zu den Entzündungsprozessen und damit verbundenen Zerstörung der Gelenke führt.

Frauen drei Mal so häufig von Arthritis betroffen

Statistisch gesehen erkranken Frauen drei Mal so häufig wie die Männer, unter den jungen Menschen, die an Arthritis leiden sind es sogar vier Mal so viele Frauen wie Männer. Die Gründe hierfür sind noch nicht ganz geklärt, feststeht aber so viel, dass das Immunsystem der Frau grundsätzlich anders reagiert als das der Männer. Dieses „anders“ äußert sich leider in einer heftigeren Reaktion, die Wissenschaftler vermuten die hormonellen Unterschiede als mögliche Ursache. So glaubt man, dass weibliche Hormone, s.g. „Östrogene“, zahlreiche Autoimmunerkrankungen fördern, darunter auch Arthritis.

Typische Merkmale von rheumatisch entzündeten Gelenken sind:

  • Gelenkschmerz selbst im Ruhemodus
  • Schwellungen in mehr als 2 Gelenken
  • Morgensteife der Gelenke die länger als 20 Minuten belastet
  • Erschöpfung, Nachtschweiß, Müdigkeit, Fieber, Gewichtsabnahme
  • Bewegungseinschränkungen
  • Gleiches Verteilungsmuster der betroffenen Gelenke
  • Knöcherne Deformierung

→ Prognose bei Arthritis eher schlecht …

Wie bei den weitaus meisten Autoimmunerkrankungen tut sich die Schulmedizin auch im Fall von Arthritis recht schwer. Entzündungsblocker sollen die Entzündungen lindern, gleichzeitig aber greifen sie die Magenschleimhaut an und auch nicht selten sind sie der Grund für Folgeerkrankungen des Herzens. Da aber die Entzündung lediglich ein Symptom der Arthritis ist, verwundert es nicht, dass die Ursache weiterhin besteht und eine Heilung mit diesen Methoden eher unwahrscheinlich ist.

→ Selbstheilungskräfte des Körpers wecken!

Weitaus erfolgreicher ist es hingegen, als alternative Behandlung von Arthritis dem ursächlichen Problem auf die Schliche zu kommen, in dem man zunächst dafür sorgt, dass der Körper ordentlich entgiftet wird (hier bietet sich Heilfasten mit Darmsanierung unbedingt an!) im Anschluss darauf die Ernährung in Richtung Rohkost, komplett auf vegetarisch umstellt und auch Zucker möglichst meidet.

Unterstützend dazu sollte man ruhig auf bestimmte Lebensmittel und Nährstoffe zurückgreifen, die in zahlreichen Studien die Entzündungsmediatoren, darunter Prostaglandine, Bradykinin, Leukotriene und ECF gehemmt haben. Hierzu gehört Selen genauso dazu wie Curcumin, ein Wirkstoff aus der den meisten Menschen bekannten Kurkuma-Wurzel, die als Gewürz in der Küche z.B. in der Currysoße steckt. Auch Ingwer ist zur Selbstheilung zu empfehlen – als eine der ältesten Heilpflanzen der östlichen Medizin, ist er vielseitig in der Heilwirkung und enthält Imunovit.

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Sonnenlicht mobilisiert Abwehrkräfte

(Artikel: droforma | Artikelbild dank AdobeStock chajamp)

Bei Scheidentrockenheit (vaginale Trockenheit) wird in der Scheide der Frau nicht genügend Feuchtigkeit produziert.

Scheidentrockenheit – Ursachen, Behandlung und Tipps

Das Thema Scheidentrockenheit ist bei vielen Frauen ein Problem über das nicht gerne gesprochen wird. Laut einer medizinischen Statistik leidet mittlerweile aber fast jede zweite Frau über 45 Jahre unter Scheidentrockenheit.

Häufig wird Scheidentrockenheit, insbesondere wenn sie beim Geschlechtsverkehr auffällt, als mangelnde Erregung oder Erregbarkeit ausgelegt. Die Frau empfindet sich selbst als frigide – und darüber spricht man nur ungern, egal ob mit dem Partner, mit Freunden oder seinem Arzt. Jedoch hat die vaginale Trockenheit nur bedingt etwas mit der Erregung der Frau zu tun. Grundsätzlich sorgt der Körper dafür, dass jederzeit ein leicht feuchter Schleimfilm auf der Schleimhaut liegt. Dadurch werden Bakterien und Fremdkörper abgewehrt und die Scheidenflora wird immer im leicht sauren Bereich gehalten.

Ursachen von Scheidentrockenheit

Die Feuchtigkeit der Scheide ist von mehreren Faktoren abhängig. Einmal vom Alter und vom Zyklus der Frau, aber auch von Krankheiten. Nach Gebärmutteroperationen, während der Schwangerschaft oder durch die Einnahme von Medikamenten kann es zur vaginalen Trockenheit kommen.

  • Weitere Ursachen sind Stoffwechselkrankheiten wie z. B. Diabetes, oder bei krebskranken Frauen die Behandlung mit Strahlen-oder Chemotherapie. Auch Stress, Hektik oder Gewalterfahrung können zu einer Scheidentrockenheit führen.

Einer der Hauptgründe liegt in den Wechseljahren der Frau. Auch Frauen, die jahrelang die Pille eingenommen haben, berichten über eine trockene Scheide. In diesen Fällen liegt es an dem sinkenden Östrogenspiegel. Hier lässt die Durchblutung der Scheide nach, sie verliert ihre Elastizität, wird empfindlich und trocken und die Schleimhäute werden dünner. Zusätzliche Symptome wie Brennen und Jucken können auftreten. Außerdem kann es vorkommen, dass sich die Empfindungen verändern. All diese Beschwerden können die Lebensqualität stark beeinträchtigen! Nach einer Geburt kann es auch zu Scheidentrockenheit kommen, Schuld daran ist die Hormonumstellung. Aber das regelt sich nach einigen Wochen wieder von selbst.

Was hilft gegen Scheidentrockenheit?

Um die Scheide geschmeidig und feucht zu halten, gibt es verschiedene Mittel und Methoden. Die klassische Homöopathie verfügt über viele Medikamente, die eingesetzt werden können. Allerdings ist ein Besuch beim Heilpraktiker unbedingt nötig um ein individuelles Einzelmittel zu finden.

→ Milchsäurebakterien und Östrogenpräparat

In manchen Fällen reicht die Gabe von Milchsäurebakterien aus, um die Schleimhaut der Scheide zu regenerieren. In hartnäckigen Fällen ist es angebracht, ein Östrogenpräparat zu nehmen. Diese Mittel sind verschreibungspflichtig. Da sie lokal angewendet werden, wirken sie sich auch nicht auf den ganzen Körper aus. Sie werden als Creme oder Zäpfchen in die Scheide eingeführt und lindern Brennen und Schmerzen.

Auch verabreichte Hormonpräparate helfen gegen Scheidentrockenheit: Als Pflaster, Tablette oder Injektion verabreicht, verhindern sie, dass sich die Schleimhaut noch mehr zurückbildet. Außerdem regulieren sie die Feuchtigkeit der Scheide und die Anfälligkeit für Entzündungen wird geringer. Allerdings stellt sich hier die Frage nach dem Nutzen-Risiko Verhältnis, da bis heute noch nicht eindeutig beantwortet werden kann ob mögliche Spätfolgen wie Brust-oder Gebärmutterkrebs durch die Hormontherapie auftreten können.

Unsere Empfehleung gegen Scheidentrockenheit:

→ Hilft häufiger Geschlechtsverkehr gegen Scheidentrockenheit?

Es ist nachgewiesen dass Frauen die häufig Geschlechtsverkehr haben seltener von Scheidentrockenheit geplagt werden. Das lässt sich damit erklären, dass regelmäßiger Sex die Vagina dehnt, feucht hält und die Durchblutung fördert.

Zusammenhang zum Alkoholkonsum?

Häufig stellt sich die Frage, ob man bei Scheidentrockenheit Alkohol konsumieren darf beziehungsweise sollte. Diese Frage ist entschieden mit Nein zu beantworten. Alkohol entzieht dem Körper Wasser, natürlich auch im Schambereich. Dadurch kann die vaginale Trockenheit noch zusätzlich verstärkt werden. Alkohol sollte grundsätzlich nur in Maßen genossen werden.

Bei einer Frau entspricht die Menge, die dem Körper nicht schadet und noch nicht als Alkoholsucht eingestuft wird, einem Glas Rotwein, also 200ml, pro Tag. Diese Menge ist jedoch bei Scheidentrockenheit mit Vorsicht zu genießen – leidet man unter Scheidentrockenheit, sollte zunächst jede Form von Alkohol vermieden werden.

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Druck und Strapazen bewusst abbauen

Sind Frauen wirklich anfälliger für Stress?

Heutzutage ist das Leben stressig und die Tage ziehen nur so an einem vorbei. Oftmals fällt es einem schwer, nach besonders hektischen Wochen zur Ruhe zu kommen. Kaum hat man einen Tag frei, weiß man nichts mit sich anzufangen. Man steht unter Strom und hat das Bedürfnis, Dinge zu erledigen, zu putzen oder andere Besorgungen zu machen. Dabei sollte man gerade an seinen freien Tagen durchaus mal zur Ruhe kommen und sich mit sich selbst beschäftigen. Insbesondere Frauen neigen dazu, Stress anzuhäufen, ohne ihn abzubauen, was fatale Folgen haben kann.

Stressaufbau: Schutzmechanismus des Körpers

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen wesentlich anfälliger für Stress sind als Männer. Dies liegt in erster Linie darin begründet, dass die Damenwelt sehr viel sensibler auf die Ausschüttung des Hormons reagiert. Grundsätzlich ist die Bildung des Stresshormons überlebenswichtig für den Menschen, da der Homo sapiens in gefährlichen Situationen alle Körperkräfte mobilisieren musste, um Angreifern zu entwischen.

Natürlich befindet man sich heutzutage im Büro oder zu Hause nicht mehr in Lebensgefahr, dennoch versetzt sich der Körper in einen leistungsstärkeren Zustand, um dem psychischen Druck gewachsen sein zu können. Hin und wieder ein paar Stresssituationen sind niemals schädlich und können durchaus nützlich sein. Allerdings neigen viele Damen dazu, dem gefährlichen Dauerstress zu verfallen und jenen nicht abzubauen. Dies kann sich vor allen Dingen auf Herz und Kreislauf auswirken.

→ Druck und Strapazen bewusst abbauen

Ärzte und Forscher empfehlen also, den Dauerstress zu unterbrechen und bewusst das Stresshormon Cortisol abzubauen. Doch wie kann Frau sich nun ideal entspannen? Hierfür ist es vor allen Dingen wichtig, den typischen Denkprozess abzustellen. So kann man sich in die Badewanne legen, dabei schon einen Plan für den nächsten Tag aufstellen und hierbei nicht einmal ansatzweise Stress abbauen. Schließlich müssen die Anspannungen bewusst von einem abfallen.

Ganz Elementare Regeln um Stress abzubauen

  • Auf Smartphone und mobile Endgeräte verzichten
  • Etwas leckeres kochen
  • Ganz bewusst genießen
  • Ausschlafen und regelmäßig schlafen
  • Viel Tee trinken
  • Ausgiebig lachen
  • Für  ausreichend Bewegung sorgen

> Unsere 10 Grundregeln für ein gesundes Leben, sorgen ebenfalls für einen stressfreien Alltag – einfach mal reinschauen.

  • Bei Stressabbau lässt sich auch auf unsere Grundtriebe zurückgreifen. Längst ist es bewiesen, dass dies ideal mithilfe von sexueller Befriedigung funktioniert. Die intime Zweisamkeit verhilft dazu, die Gedanken ruhen zu lassen und eben nicht an den morgigen Tag zu denken. Sex setzt zudem Endporphine frei, welche dafür sorgen, dass der Abbau von Cortisol angetrieben wird.
  • Zusätzlich hilft Bewegung dabei, sich zu entspannen und die Strapazen der vergangenen Tage abzubauen. So produzieren Frauen als auch Männer Stresshormone, um den Körper ideal zu mobilisieren. Heutzutage müssen wir allerdings nicht mehr die Flucht ergreifen und zu körperlichen Höchstleistungen auffahren. Dadurch können die schädlichen Hormone nicht abgebaut werden – es entsteht sozusagen ein Stau. Daher ist es sinnvoll, ins Schwitzen zu geraten und ordentlich Sport zu treiben. Gerade regelmäßiger Ausdauersport kann hier die benötigten Effekte mit sich bringen – ob nun joggen, schwimmen oder Radfahren. Dabei sollte jener Sport lediglich Spaß bringen, damit man ihn gerne betreibt.

Herzinfarkte sind leider auch Frauensache!

Es ist bereits so einige Jährchen her, als Herbert Grönemeyer die Zeilen: „Männer haben Muskeln, Männer sind furchtbar stark, Männer können alles, Männer kriegen ‘nen Herzinfakt…“ in sein Mikro brüllte und dabei nicht nur mit Letzterem so falsch lag…Während aber vor 20 Jahren der Herzinfarkt als eine regelrechte „Männerdomäne“ angesehen wurde, später dann die Sachlage relativiert wurde, als man verlautete, dass Frauen zwar auch Herzinfarkte bekämen, aber zumeist erst nach den Wechseljahren, ist das Verständnis für die tatsächliche Problematik in den letzten Jahren klarer geworden – und damit das Risiko für Frauen eines jeden Alters deutlich, einen Herzinfarkt zu erleiden!

  • Als wäre dem nicht genug, geht man heute sogar davon aus, dass Frauen mit Herzinfarkten weitaus schlechtere Prognose haben, als Männer: “Heute wissen wir, dass auch jüngere Frauen Herzinfarkte bekommen können, die dann häufiger noch als bei Männern tödlich ausgehen”, so Frau Prof. Regitz-Zagrosek von der Berliner Charité, zitiert in der Ärztezeitung.

Grundsätzlich unterscheide sich die Diagnostik und die Symptomatik für Herzinfarkte zwischen den Geschlechtern, so mache sich lt. Prof. Retitz-Zagrosek der Herzinfarkt bei Frauen zu 22% nur durch Übelkeit bemerkbar, was durchaus fehlinterpretiert und bagatellisiert werden kann – mit schlimmen Folgen für die Betroffene! Zuvor liefere ein Belastungs-EKG bei Frauen zu 50 Prozent falsch positive Befunde und zu 30 Prozent falsch negative Ergebnisse, und Frauen, die an parallel an Diabetes leiden, tragen das doppelte Herzinfarktrisiko wie die gleichaltrigen Vertreter des Menschlichen Geschlechts.

Doch wie kann sich Frau optimal vor dem Herzinfarkt schützen? Wie immer, heißt auch hier die Devise ganz klar: „Vorbeugen ist besser als heilen!“. Stress, Zigaretten, Übergewicht, Alkohol, körperliche Passivität und bestimmte Medikamente können das Risiko für einen Herzinfarkt erheblich erhöhen, hier sollte Frau unbedingt schauen, was sie abstellen, zumindest aber reduzieren kann!

Auf der anderen Seite kann die richtige Ernährung, Meditation, Sport und gesunder BMI die Gefahr eines Herzinfarkts enorm senken. Die Ernährung sollte sehr Obst- und Gemüsereich ausfallen, Fleisch sollte gesundem, fettreichen Fisch weichen. Überhaupt gilt es an dieser Stelle Fette insgesamt zu reduzieren, dabei den Schwerpunkt auf gesunde Fette und Öle zu setzen, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. So konnten nur 2-3 Fischmahlzeiten pro Woche in zahlreichen Studien das Risiko für Herzinfarkt bereits um 50% senken.