Fleisch, vor allem dunkles Fleisch ist ein besonders guter Eisenlieferant,ptome

Eisenmangel – typische Symptome erkennen und beseitigen

Der menschliche Organismus ist auf eine Vielzahl von Spurenelementen und Mineralstoffen angewiesen, die ähnlich wie Vitamine Körper und Geist gesund halten sollen und drohenden Erkrankungen vorbeugen. Eisen gehört hierbei zu den wichtigsten Elementen, durch falsche Ernährungsgewohnheiten kann es jedoch schnell dazu kommen, dass der Körper nicht mehr über ausreichend Eisen verfügt.

Ein tatsächlicher Eisenmangel liegt sogar bei einem nicht geringen Prozentsatz der Bevölkerung hierzulande vor, allerdings geht dieser Mangel in vielen Fällen völlig ohne Symptome von statten und wird somit nicht zu einer Belastung für den Betroffenen. Im Umkehrschluss heißt dies leider auch, dass vorliegende Symptome nicht mit einem Eisenmangel in Verbindung gebracht werden, obwohl diese durch die zusätzliche Gabe von Eisen einfach beseitigt werden könnten.

Aus welchen Gründen ein Mangel an Eisen eintritt

Wie bei anderen Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen kann auch Eisen nicht direkt vom Körper produziert werden, stattdessen ist eine Gabe von außen notwendig. Dies erfolgt üblicherweise über die Ernährung, wobei viele Fleisch-Arten sowie Kräuter verhältnismäßig reich an Eisen sind. Wird individuell durch eine Diät auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet oder haben sich andere Essgewohnheiten etabliert, bei denen eher selten eisenhaltige Nahrungsmittel auf den Tisch kommen, sinkt der Eisengehalt im Blut.

Eine drohende Anämie, also Blutarbeit kann bei fehlendem Eisen eine Folge sein, noch häufiger zeigen sich bei einem schleichenden Eisenmangel jedoch andere Symptome, die ebenso häufig mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Ein echter Eisenmangel wird deshalb bei sehr vielen Ärzten gar nicht in Betracht gezogen, wenn ein Patient bestimmte Beschwerden schildern.

Welche Symptome bei einem Eisenmangel auftreten können

  • Im Wesentlichen zeigt sich der Eisenmangel bei vielen Betroffenen durch Beschwerden auf der Haut bzw. den Schleimhäuten sowie durch neuralgische Symptome.
  • Vor allem brüchige Nägel sowie eine stärke Blässe werden sehr häufig mit dem Mangel an Eisen in Verbindung gebracht.
  • Männer und Frauen sind zudem gleichermaßen vom Symptom des Haarausfalls betroffen.
  • Bezogen auf das Nervensystem sind es vor allem Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, die einen Eisenmangel begleiten.
  • Auch häufiges Schwindelgefühl lässt sich auf diesen Mangel zurückführen.
  • Depressionen und Ängstlichkeit
  • Sollte ein Eisenmangel vorliegen, müssen nicht sämtliche Symptome auftreten, bei manchen Betroffenen sind z. B. ausschließlich Probleme mit der Haut zu diagnostizieren, während andere ausschließlich unter ihrer starken Müdigkeit und anderen, nervlich bedingten Beschwerden leiden.

Letztere Symptome werden vielfach mit anderen Krankheiten in Verbindung gebracht, weshalb gerade in diesen Fällen eher selten direkt auf einen Eisenmangel getippt wird.

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Richtig auf die Symptome eines Eisenmangels reagieren

Anders als bei anderen Erkrankungen und Symptomen kann ein Betroffener selbst einfach auf einen vermuteten Eisenmangel reagieren. Zu diesen Zweck sollte er vorrangig wieder auf eine stark eisenhaltige Ernährung achten, zudem lassen sich frei verkäuflich Präparate erwerben, mit denen die Tagesdosis an Eisen gedeckt werden kann. Sollte es nach wenigen Wochen zu einem Abklingen der bekannten Beschwerden kommen, kann in der Tat Eisenmangel die Ursache gewesen sein.

In diesem Fall kann es sich anbieten, dauerhaft die Ernährung etwas umzustellen, um den Mangel zukünftig stärker zu vermeiden. Hat dieses Rezept keinen Erfolg, sollte eventuell von einem Arzt auf andere Ursachen hin untersucht werden.

Wie es zum Eisenmangel kommt, dazu hält die Ärztekammer Baden-Württemberg weitere Informationen bereit. Mehr Wissen, Tipps und Artikel befinden sich in unserem Magazin – einfach mal reinschauen.