Frauen erkranken häufiger an Arthritis

Frauen erkranken häufiger an Arthritis – Merkmale und Prognose

Die rheumatoide Arthritis stellt die häufigste entzündliche Form innerhalb dessen, was auch als „Rheuma“ bezeichnet wird dar und muss als Synonym für 100 entzündliche Krankheitsbilder herhalten. Die Arthritis betrifft dabei ca. 1 % der Bevölkerung, zu dentypischen Symptomen zählen Schwellungen und Schmerzen, zunächst der Fingergelenke und im weiteren Verlauf der Erkrankung auch anderer Gelenke – nicht selten sogar innerer Organe!

Die Erkrankung manifestiert sich meist nach dem 50. Lebensjahr. Als Ursache vermutet man Störungen des Immunsystems, das infolge dessen gesunde Körperzellen angreift und zu den Entzündungsprozessen und damit verbundenen Zerstörung der Gelenke führt.

Frauen drei Mal so häufig von Arthritis betroffen

Statistisch gesehen erkranken Frauen drei Mal so häufig wie die Männer, unter den jungen Menschen, die an Arthritis leiden sind es sogar vier Mal so viele Frauen wie Männer. Die Gründe hierfür sind noch nicht ganz geklärt, feststeht aber so viel, dass das Immunsystem der Frau grundsätzlich anders reagiert als das der Männer. Dieses „anders“ äußert sich leider in einer heftigeren Reaktion, die Wissenschaftler vermuten die hormonellen Unterschiede als mögliche Ursache. So glaubt man, dass weibliche Hormone, s.g. „Östrogene“, zahlreiche Autoimmunerkrankungen fördern, darunter auch Arthritis.

Typische Merkmale von rheumatisch entzündeten Gelenken sind:

  • Gelenkschmerz selbst im Ruhemodus
  • Schwellungen in mehr als 2 Gelenken
  • Morgensteife der Gelenke die länger als 20 Minuten belastet
  • Erschöpfung, Nachtschweiß, Müdigkeit, Fieber, Gewichtsabnahme
  • Bewegungseinschränkungen
  • Gleiches Verteilungsmuster der betroffenen Gelenke
  • Knöcherne Deformierung

→ Prognose bei Arthritis eher schlecht …

Wie bei den weitaus meisten Autoimmunerkrankungen tut sich die Schulmedizin auch im Fall von Arthritis recht schwer. Entzündungsblocker sollen die Entzündungen lindern, gleichzeitig aber greifen sie die Magenschleimhaut an und auch nicht selten sind sie der Grund für Folgeerkrankungen des Herzens. Da aber die Entzündung lediglich ein Symptom der Arthritis ist, verwundert es nicht, dass die Ursache weiterhin besteht und eine Heilung mit diesen Methoden eher unwahrscheinlich ist.

→ Selbstheilungskräfte des Körpers wecken!

Weitaus erfolgreicher ist es hingegen, als alternative Behandlung von Arthritis dem ursächlichen Problem auf die Schliche zu kommen, in dem man zunächst dafür sorgt, dass der Körper ordentlich entgiftet wird (hier bietet sich Heilfasten mit Darmsanierung unbedingt an!) im Anschluss darauf die Ernährung in Richtung Rohkost, komplett auf vegetarisch umstellt und auch Zucker möglichst meidet.

Unterstützend dazu sollte man ruhig auf bestimmte Lebensmittel und Nährstoffe zurückgreifen, die in zahlreichen Studien die Entzündungsmediatoren, darunter Prostaglandine, Bradykinin, Leukotriene und ECF gehemmt haben. Hierzu gehört Selen genauso dazu wie Curcumin, ein Wirkstoff aus der den meisten Menschen bekannten Kurkuma-Wurzel, die als Gewürz in der Küche z.B. in der Currysoße steckt. Auch Ingwer ist zur Selbstheilung zu empfehlen – als eine der ältesten Heilpflanzen der östlichen Medizin, ist er vielseitig in der Heilwirkung und enthält Imunovit.

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(Artikel: droforma | Artikelbild dank AdobeStock chajamp)