Ingwer lagern – so bleiben die Knollen lange frisch

Meist reichen schon kleine Mengen Ingwer in der Zubereitung aus. Die süßlich scharfe Wurzel darf auch in der Küche und bei Beschwerden keinesfalls fehlen. Die Wunderknolle aus Fernost, die Suppen den letzten Schliff verleiht und den Tee Schuck für Schluck zum Heilmittel werden lässt.

Der asiatische Allrounder ist ein wahres Naturtalent, wenn es um den guten Geschmack und die Heilung geht. Doch mit seiner Lagerung und Aufbewahrung sind die wenigsten von uns vertraut. Wenn wir ehrlich sind, werfen wir ihn oftmals achtlos weg. Sein gelungenes Zusammenspiel macht Ingwer so beliebt. Aber leider ist er nicht immer so schnell aufgebraucht. Doch wie den Ingwer lagern, damit die Vitamine und seine feine Note nicht beim Aufbewahren verloren gehen? So müssen einige Punkte beachtet werden, um die Kraft und Energie der Wunderknolle weiterhin zu nutzen.

Kaum ist die Wunderknolle angeschnitten

Denn wer kennt es nicht, kaum ist die Wurzel angeschnitten, wird sie sogleich an der Schnittstelle holzig. Dabei treten die heilsamen Rhizome heraus. Und genau auf die kommt es im Eigentlichen an. Die Ingwerpflanze auch Zingiber officinale genannt, muss demzufolge schon im Geschäft die gewisse Frische und Qualität aufweisen.

So lagern Sie Ingwer optimal und langfristig

Wer die Wunderknolle nicht selbst anbaut, kennt sich somit in seiner Beschaffenheit nicht so aus. Eine pralle glatte Schale, weist die nötige Frische auf. Zudem sollte der Ingwer schwer in der Hand liegen. Die Ladenhüter sehen dann schon runzelig sowie eingetrocknet aus und einen Großteil ihrer ätherischen Öle verloren. Die Vertreter haben zudem an Aroma eingebüßt und sind nicht mehr zur Lagerung bestimmt. Daher sollten die Ingwerreste schnell verwertet und verarbeitet werden. Er kann auch praktischerweise getrocknet und zu Pulver gemahlen werden. So bleiben seine Aromastoffe weiterhin enthalten.

→ Ingwer kühl und dunkel lagern

Frischer Ingwer hingegen kann dunkel und kühl gelagert werden. Diesen vorher keinesfalls schälen, denn die Schale gibt ihm Schutz und lässt seine Inhaltsstoffe nicht verfliegen. Doch wo findet man den geeigneten kühlen Platz? Da wären zum Beispiel die Speisekammer oder der Kühlschrank, eine mehr wie praktische Idee. Mit einem feuchten Küchentuch umwickelt und in einen Frischehaltebeutel gegeben und schon ist er drei Wochen lang frisch. Und nicht vergessen, das Ganze luftdicht verschließen und den Ingwer ins Gemüsefach legen. Übrigens, eine Papiertüte tut es zur Not auch.

  • Es können sich nach einige Zeit kleine Triebe bilden. Das bedeutet der Ingwer keimt, was auch wie bei Kartoffeln keine Nachteile für unsere Gesundheit darstellt. Einfach die kleinen Triebe entfernen und schon ist der Ingwer wieder genussbereit. Das tut seiner Schönheit und seinem Genuss keinen Abbruch.

→ Ingwer im Gefrierfach aufbewahren

Eine weitere Möglichkeit der Aufbewahrung ist das Gefrierfach. Hier sollte die Wurzel bereits vor dem Einfrieren geschält werden. So kann er über einen längeren Zeitraum haltbar gemacht werden. Ohne aber an seinen wirkungs- wie auch genussvollen Eigenschaften zu verlieren. Lagern und aufbewahren sind demzufolge das A und O. Sie können die Wurzel ebenso zerkleinern und dann in eine Gefrierdose oder einen luftdichten Gefrierbeutel geben. Bis zu drei Monaten profitieren Sie dann von seinen positiven Charakteren.

  • Ein guter Tipp zum Schluss: Frieren Sie den Ingwer portionsgerecht in kleine Eiswürfelportionen ein, so ist er immer griffbereit. Weitere tolle Informationen und Tipps zur Wunderknolle Ingwer befinden sich in unserem Magazin – einfach mal reinschauen.