• Matcha vereint Gesundheit und Genuss

Matcha – das grüne Superfood

Wer sich für gesunde Ernährung interessiert, wird bei japanischen Speisen und Getränken – zum Beispiel dem Matcha Tee – mit Sicherheit etwas Passendes finden. Matcha Tee ist ein leuchtend grünes, traditionelles Getränk aus Japan, das aus gemahlenen Grünteeblättern besteht. Der Grüntee macht munter und tut der Gesundheit so richtig gut.

Spürbare Wirkung von Matcha

Wer ihn regelmäßig trinkt, bleibt oder wird schlank. Außerdem soll der Tee sogar dazu beitragen, schwere Erkrankungen zu verhindern. Ob das so stimmt, ist natürlich medizinisch nicht abschließend nachgewiesen. Dennoch sind die Wirkungen des zu den Heilpflanzen zählenden grünen Tees deutlich spürbar. Wer ihn regelmäßig trinkt, fühlt sich fitter und ausgeglichener. Und zu der heilsamen Wirkung von Grüntee allgemein existieren zahlreiche Studien, die belegen, wie gut das japanische Heißgetränk dem Körper tut. Da Matcha Tee die Wirkstoffe komprimiert, da er ein Extrakt aus dem ganz frischen Teeblatt ist, sind die wirksamen Inhaltsstoffe natürlich noch viel höher dosiert.

Kenner und Liebhaber des Grüntee-Konzentrates bestätigen, dass Matcha auf eine sehr gesunde Weise die Leistung und die Konzentration steigert – außerdem profitiert ihren Erfahrungen nach auch der Stoffwechsel von dem grünen Trunk. Doch auch der Genuss kommt bei Matcha nicht zu kurz: Er schmeckt sehr gut und lässt sich sogar zu Cocktails, Smoothies oder auch Limonaden verarbeiten. Doch auch Kuchen, Desserts oder sogar Pastasoße lassen Matcha gut dastehen.

Wer ihn regelmäßig trinkt, bleibt oder wird schlank.

Der gesündeste Tee Japans

Matcha Tee ist nicht einfach ein gesundes Heißgetränk unter vielen – Matcha Tee genießt vielmehr den Ruf, der gesündeste Tee Japans zu sein. Es kommt nicht von ungefähr, dass Matcha bereits seit vielen Jahrhunderten als Heilkraut verwendet wird.

Das ganze Blatt des grünen Tees wurde schon seit dem 12. Jahrhundert hierfür zermahlen und als mit Wasser aufgegossenes Pulver getrunken. Dass der grüne Tee sehr gesundheitsfördernd ist, ist bereits seit den 1970er-Jahren nicht nur überliefert, sondern auch bewiesen.

In dieser Zeit widmeten sich vorrangig japanische Wissenschaftler den wohltuenden Auswirkungen des Matcha-Trinkens. In den folgenden 20 Jahren jedoch wurden auch diesbezügliche Studien in Europa und den USA durchgeführt. Allen Forschenden war klar: Da Matcha ein Extrakt aus Grünteeblättern ist, muss es ein Vielfaches der positiven Inhaltsstoffe aufweisen.

Inhaltsstoffe von Matcha im Überblick

Nährwertangaben – Menge pro 100 Gramm

Teein / Koffein2,5 g
Theanin27,2 g
Calcium420 mg
Eisen17 mg
Kalium2,7 g
Phosphor350 mg
Vitamin B1600 mg

Außerdem enthalten sind: Natrium 6 mg, Kupfer 0,6 mg, Vitamin A 59,5 mg, Vitamin B2 1,35 mg, Vitamin B6 17 mg, Vitamin C 60 mg, Vitamin E 28,1 mg und Vitamin K 0,029 mg.

Ein wahrer Gesundheitsbringer

Vor allem bei regelmäßigem Konsum zeigt sich, was in Matcha Tee steckt. Die hochkonzentrierten Inhaltsstoffe haben einen harmonisierenden Einfluss auf den Körper. Wer das japanische Getränk regelmäßig zu sich nimmt, baut sich systematisch einen regelrechten Schutz vor Krankheiten auf. Der Grund: Matcha hat einen sehr hohen ORAC-Wert.

Was bedeutet das? ORAC steht für Oxigen Radical Absorbing Capacity. Hiermit ist die Fähigkeit gemeint, freie Radikale in Schach zu halten und so den schädlichen oxidativen Stress nachhaltig reduzieren. Generell gilt: Je höher der ORAC-Wert bei einem Lebensmittel ist, umso größer ist dessen Beitrag zur Gesundheit. Matcha Tee ist also nachgewiesenermaßen ein Gesundheitsbringer. Es ist jedoch nicht so, dass er nur eine Wirkung besitzt, die Konsumenten nicht unmittelbar spüren können. Matcha Tee macht nämlich munter – ganz ohne Koffein. Der Grund für das wache Gefühl die Kombination aus Teein, der Aminosäure Theanin und dem Gerbstoff Tannin. Dieses unschlagbare Trio macht nicht nur kurz und aufputschend wach wie Koffein, sondern sorgt für eine langanhaltende Mischung aus einem fitten und zugleich entspannten Gefühl.

Rezepte und Kochbücher

Matcha im Handel

Abnehmen mit Matcha Tee

Eine richtig massentaugliche Eigenschaft von Matcha ist letztlich: Das Trinken dieses edlen grünen Tees hilft beim Abnehmen! Natürlich ist es mit dem Teeschlürfen allein nicht getan. Aber wer insgesamt auf seine Ernährung achtet und sich ausreichend bewegt, profitiert von dem japanischen Trunk. Denn der Grüntee erhöht den Grundumsatz und die Produktion von Körperwärme, sodass der Kalorienverbrauch deutlich steigt. Wer mit dem Drang nach Süßem zu kämpfen hat, kann dank Matcha Tee aufatmen: Die enthaltenen Bitterstoffe dämpfen die Lust auf Zucker und Co.

Herkunft von Matcha

Man glaubt es kaum: Seinen Ursprung hat Matcha nicht wirklich in Japan. Das Wissen um das wertvolle Getränk gelangte erst im 12. Jahrhundert mit einem Zen-Meister nach Japan. Er brachte auch gleich die Zubereitungsart des Pulvers mit. Kurz darauf wurden im gesamten Land in großem Stil Teesträucher angepflanzt.

Der Zen-Meister schrieb in seiner Begeisterung sogar ein Buch über den Tee, in dem er diesen als „lebensverlängerndes Elixier“ bezeichnete. In diesem Zuge entstand im Laufe der Zeit auch die bis heute praktizierte Tee-Zeremonie, die mit Bildung und kultivierter Lebensart assoziiert wird.

Zubereitung von Matcha mit Bambusbesen

Mit seiner Historie ist Matcha also keinesfalls eine Modeerscheinung, sondern blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Übrigens: Ursprünglich ist der Tee in der Epoche der Tang Dynastie (618-907) in China entstanden und wurde fortan zum Exportprodukt, dass wir heute schätzen und lieben. Im Gegensatz zu China exportiert Japan allerdings nur etwa 4% seiner Matcha-Produktion. Bleibt abzuwarten, ob die Exportmenge so gering bleibt, wenn die weltweite Nachfrage nach grünem Tee aus Japan weiterhin so steigt.

Matcha Teepulver ist erst seit Kurzem als Genussmittel und Wachmacher in Europa etabliert. Jeder, selbst der härteste Tee-Skeptiker, kommt auf den Geschmack, nachdem er Matcha Tee das erste Mal probiert hat. Denn dieser grüne Tee ist weder bitter noch geschmacklos, sondern besitzt eine ausgesprochen frische Note. So schmeckt er auch ganz hervorragend in Latte Macchiato oder feinen Cocktails.

Zubereitung leicht gemacht!

Die traditionelle Zubereitung ist recht einfach. Benötigt wird hierfür eine Keramikschale, deren Größe einer französischen Frühstückstasse entspricht. Zusätzlich braucht man einen Bambuslöffel und einen Bambusbesen.

  1. 1g Matcha bzw. 2 Bambuslöffelchen Matcha Teepulver in die Schale geben.
  2. Etwas kaltes Wasser hinzufügen und die Mischung mit dem Bambusbesen zu einer glatten und klumpenfreien Masse verrühren.
  3. Jetzt folgt das heiße Wasser: rund 70 ml. Es sollte etwa 80 Grad haben, also nicht mehr kochen.
  4. Bei den folgenden Schritten ist die Reihenfolge strikt zu beachten. Zuerst muss der Bambusbesen im heißen Wasser angefeuchtet werden – so brechen die Borsten nicht. Nun kann mit ihm das Matchagetränk etwa eine Minute lang schaumig geschlagen werden.
  5. Schon ist das traditionelle Getränk fertig, das bereits seit Jahrhunderten in Japan getrunken wird.

Natürlich muss die Ausstattung nicht zu 100 % der Schilderung entsprechen. Aber einen gewissen Charme versprüht ein solches Zeremoniell natürlich schon. Doch im Zweifel tut es natürlich auch ein ganz gewöhnlicher Teelöffel sowie ein elektrisches Handrührgerät, um seinen Matcha Tee anzurühren.

Häufig gestellte Frage zum Thema Matcha

Matcha ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Jedoch die Wenigsten wissen, was es mit der japanischen Teesorte sich hat. Und selbst wenn man sich ausführlich damit beschäftigt, kommen immer wieder Fragen auf. Erfahren Sie, wie Sie das grüne Superfood zubereiten und entdecken Sie alle Hintergrundinformationen zu Matcha von Droforma.

Wie schmeckt Matcha?

Der Geschmack gleicht normalen Grüntee – je nach Qualität beschreiben manche den Geschmack als leicht grasig und süßlich.

Wie lange hält Matcha frisch?

Bei guter Lagerung hält Matcha nach Öffnung der Packung mindestens 3 bis 4 Wochen. Bei einem ungeöffneten Produkt kann man mit einer Haltbarkeit von mehr als 12 Monaten ausgehen.

Hilft Matcha gegen Muskelkater?

Stimmt. Matcha Tee ist unter Sportlern und Fitness-People sehr begehrt, denn er wirkt unter anderem auch gegen Muskelkater. Dafür verantwortlich ist das enthaltene EGCG-Katechin – es schützt die Muskelfasern und unterstützt sogar den Muskelaufbau.

Gibt es Unterschied zwischen Matcha aus Japan und China?

Ja, tatsächlich gibt es diese. In China werden die Teeblätter nicht wie üblich gedämpft um die Fermentation zu stoppen, sondern in großen Pfannen erhitzt. Dieses Verfahren zerstört einen großen Teil wichtiger Inhaltsstoffe. Beim Matcha aus China (aber auch Thailand und Korea) handelt es sich meist um Micro Cha – also Matcha aus ganzen Teeblättern (samt Stängel und Adern), aus unbeschattetem Sencha oder halbbeschattetem Kabusecha.