• Ganz viele Quinoa Körner vereint

Quiona – der eiweißreiche Sattmacher

Quinoa, dass aus Südamerika stammende Wunderkorn, ist vielleicht eine der besten pflanzlichen Eiweisslieferfanten der Welt. So besonders macht Quinoa auch der Besitz aller neun essentiellen Aminosäuren, was für ein pflanzliches Lebensmittel alles andere als gewöhnlich ist. Der Mineralienreichtum der Pflanze schlägt den unserer einheimischen und üblichen Getreidearten um Längen. Ganz nebenbei ist das Inka-Korn Quinoa auch noch glutenfrei und kann sowohl bei Getreideunverträglichkeiten als auch bei Problemen mit Candida-Infektionen verzehrt werden.

Das glutenfreie Inkakorn

Das Inkakorn geht um die Welt und ist in aller Munde. Die Rede ist von Quinoa und ist mit die beste pflanzliche Eiweißquelle, die man sich nur vorstellen kann. Das Power-Food gibt Kraft und ist unglaublich gesund. Mineralien und Vitamine bereichern uns und so ist Quinoa nicht nur für Veganer und Vegetarier gedacht. Auch Fleischesser profitieren davon, denn auch sie sind nicht vor einem Nährstoffmangel gefeit.

Das glutenfreie Inkakorn ist zweifellos in seinen Inhaltsstoffen und Eigenschaften unübertrefflich. Da können ihm andere Pseudokreidearten wie Hirse und Amaranth bei weitem nicht das Wasser reichen. So steckt z.B. in Quinoa doppelt so viel Eiweiß wie in Reis. Auch andere natürliche Eiweiß-, Eisen- und Calciumträger, wie Spinat oder Rote Beete kommen an das Inkakorn nicht ran. Es ist klein aber oho und seine Inhaltsstoffe spenden die geballte Powerkraft. Die kleinen Körnchen mit großer Wirkungskraft, gelten als Pseudogetreide und sind in Deutschland angesagter denn je. Quinoa hat sich seinen Namen schon lange gemacht und überzeugt mit seiner beachtlichen Leistungskraft.

Der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer heimischen Getreidearten um Längen

Welche Quinoa-Sorten gibt es?

Eins gleich vorweg: Quinoa ist nicht gleich Quinoa! Die Sorten-Auswahl erreicht rund 70 Varianten, die sich in ihrem Geschmack unterscheiden. Die wohl bekannteste Sorte ist die Weiße Quinoa – sie überzeugt durch ihren milden Geschmack und lässt sich ideal kombinieren. Etwas kerniger in der Konsistenz und nussiger im Geschmack, zeigt sich die Rote Quinoa – perfekt zum Quisotto zaubern. Besonders beliebt ist aktuell aber die Schwarze Quinoa: Besonders geschmacksintensiv und mit einer nussig-süßen Note, wird sie besonders gerne in Salaten verwendet.

Unter dem Namen Regenbogen-Quinoa werden verschiedene Sorten kombiniert. Ein bunter Mix – auch in Punkto Farben und Texturen, die die unterschiedlichen Quinoa Sorten mit sich bringen. Falls man sich mit der Wahl einer bestimmten Sorte schwer tut, dann ist das vielleicht die richtige Alternative.

Übrigens: Weißes Quinoa lässt sich am schnellsten Kochen.

Nährwerte von Quinoa im Überblick

Nährwertangaben – Menge pro 100 Gramm, ungekocht

Fettgehalt5 g
Kalorien360 kcal
Eiweiß16 g
Kohlenhydrate60 g (davon 2 g Zucker)
Balaststoffe7 g
Kalium562 mg
Eisen3 mg
Magnesium198 mg
Vitamin B1460 μg

Die Pflanze und ihre Herkunft

Ein pflanzliches Lebensmittel, das alle neun essenziellen Aminosäuren enthält. Die Nährstoffbombe mit einem außergewöhnlichen Mineralienreichtum. Kupfer und Mangan bauen Kohlenhydrate ab und bilden ein entsprechendes Enzym. Und dieses bewirkt den Schutz vor freien Radikalen in den roten Blutkörperchen. Selbst auf den Knochenaufbau hat das Inkakorn einen mehr wie positiven Einfluss. Und wir bleiben gesund und stark und regenerieren schneller. Ein weiterer wichtiger Aspekt, ist die Förderung des Energiestoffwechsels der Zellen im Gehirn. Das ist wiederum dem enthaltenen Vitamin B12 in Quinoa zu verdanken.

Sein Anbaugebiet liegt in Südamerika, bevorzugt bei den Andenvölkern in Bolivien, Peru und Ecuador. Und so gehört es in diesen Breitengraden, seit über 6000 Jahren als Grundnahrungsmittel mit überlebenswichtigen Eigenschaften dazu. Es sättigt schnell und das Power-Korn bewahrt die Menschheit vor dem nahenden Hungertod. Heute blickt man hinter die Kulissen und entdeckte seinen gesundheitsfördernden Charakter. Die Exportzahlen sprechen dementsprechend Bände.

Pflanze und Herkunft

Häufig gestellte Frage zum Thema Quinoa

Die Quinoa ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Jedoch die Wenigsten wissen, was es mit den Körnern auf sich hat. Und selbst wenn man sich ausführlich damit beschäftigt, kommen immer wieder Fragen auf. Erfahren Sie, wie Sie die kleinen Körnchen zubereiten und entdecken Sie alle Hintergrundinformationen zu Quinoa von Droforma.

Lässt sich Quinoa auch roh essen?

Wenn Ihr ungekochten Quinoa verzehrt, könnt Ihr sicher sein, alle Nährstoffe des Quinoa zu bekommen, voraus gesetzt, die Samen wurden von der Schale befreit. Diese hat die Aufgabe, die Quinoa-Samen zu schützen. Beim Kochen wird diese Schale erweicht und aufgebrochen. Aber wenn die Schale noch intakt ist und Ihr die Samen einfach so schluckt, wandern diese durch euren Körper, ohne verdaut zu werden und ohne dass ihre Nährstoffe freigesetzt werde.

Ist Quinoa für Diabetiker geeignet?

Quinoa ist ein tolles Nahrungsmittel für Diabetiker. Es hat einen niedrigen glykämischen Index und ist ein komplexes Kohlenhydrat. Zudem enthält Quinoa eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralien. Zur Sicherheit sollte es aber jeder Diabetiker vorher mit seinem Arzt absprechen.

Ist Quinoa für Menschen mit Gluten-Intoleranz geeignet?

Ja! Quinoa enthält kein Gluten. In Kombination mit anderen glutenfreien Zutaten kann man so einige fantastische glutenfreie Mahlzeiten zubereiten.

Was bietet mir Quinoa als Veganer?

Quinoa ist eine vegane, sehr nährstoffreiche Proteinquelle, die zudem noch alle acht essentiellen Aminosäuren enthält. Quinoa ist leicht verdaulich und vielseitig einsetzbar. Dadurch bietet Quinoa vor allem für Vegetarier / Veganer eine Fülle an Möglichkeiten für gesunde Mahlzeiten mit hochwertigem pflanzlichen Eiweiß.

Kann man Quinoa in einem Reiskocher zubereiten?

Auf jeden Fall! Folgt einfach den Anweisungen des Herstellers für das Kochen von Reis. Beachtet nur dabei, dass Quinoa beim Kochen sein Volumen verdreifacht und genug Platz im Kocher ist.

Quinoa in der Zubereitung

Quinoa ist mittlerweile ein Allrounder in der Küche und gefragter denn je. Vor dem Kochen muss es allerdings gut gewaschen werden, um dann optimal seine Dienste zu erweisen. In Salaten und Müslis, Eintöpfen und auch zu gerilltem Fisch und Fleisch, macht das Inkakorn stets eine gute Figur.
Quinoa wird dabei ähnlich wie Reis zubereitet und mit der doppelten bis dreifachen Menge an Wasser, bzw. Brühe aufgekocht.

Dann wiederum bei niedriger Temperatur geköchelt und das mit dem gewissen Biss. Diesen sollten die Körnchen nährstoffkompatibel vorweisen. Zum Vorschein kommt ein leicht nussiges Aroma, das mit Leinöl oder Meersalz verfeinert werden kann. Ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, das Inkakorn zaubert den Kult, Kultur und die Moderne in die heimischen Küchen. Eine wohlschmeckende Alternative zu Reis, Buchweizen und Amarant. Denn es lässt sich variabel in fast jedes Menü einbauen und das nach alter Tradition mit neuem Geschmackserlebnis.

Gepufft als Popcorn und Riegel

Fleischalternative für Vegetarier und die Existenzsicherung vieler Kleinbauern-Familien in der Anden-Region Südamerikas. Und so kann man Quinoa, wenn man es nicht selbst in der heißen Pfanne aufpoppen lässt, auch schon fix und fertig kaufen. So dienen die Pops, Flocken und Co, dem Müsli, der Milch und dem guten Genuss. Schnell einfach und gesund, kommt demzufolge die richtige Mahlzeit auf den Tisch. Alle Varianten bieten sich hierbei an, um schon am Morgen den Tag mit einem mehr wie gesundem Frühstück zu starten. Denn Quinoa hält fit, schlank und bringt die nötige Energie mit sich.

Das Grundrezept

  • Zunächst Quinoa in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen
  • Die dopellte bis dreifache Menge Wasser zum Kochen bringen.
  • Quinoa Körner hinzugeben und etwa 12 Minuten kochen.
  • Danach den Topf vom Herd nehmen und 10 Minuten quellen lassen
  • Je nach Geschmack salzen oder etwas Olivenöl hinzugeben.

Ob nun simpel pur oder als leckere Beilage – mit diesem einfachen Grundrezept gelingt die Quinoa! Eigentlich benötigt man nur diese drei Zutaten:

  • 100g Quinoa
  • 200ml Wasser Brühe
  • Eine Prise Salz

Mineralien in Quinoa

Und ihre Wirkung in unserem Körper

EisenEnyzm- und Blutbildung
KaliumBlutdruck und Zellregeneration
MagnesiumMuskel- und Nervenfunktion
ZinkEnzymhaushalt und das Immunsystem

Quinoa ist verhältnismäßig reich an Eiweiß sowie an den Mineralstoffen Kalium, Magnesium und Phosphor. Der Gehalt an Eiweiß und einigen Mineralien (besonders Magnesium und Eisen) übertrifft den Gehalt bei gängigen Getreidearten. Es enthält reichlich Vitamin B1, während die anderen B-Vitamine einschließlich Folsäure nur relativ gering vorhanden sind. Die fettlöslichen Vitamine A und E fehlen nahezu vollständig, und Vitamin C ist nur in geringen Spuren enthalten. Der Verzehr von 100 g Quinoa deckt etwa ein Drittel des empfohlenen Tagesbedarfs an Eisen und Magnesium.

Rezepte und Kochbücher

Quinoa im Handel

Quinoa richtig aufbewahren

Damit die Quinoa-Körner möglichst lange frisch bleiben, sollten sie dunkel und kühl gelagert werden und natürlich luftdicht verschlossen sein. So kann Quinoa sie mindestens 12-14 Wochen frisch bleiben. Ob im Küchenschrank, im Kellerregal oder im Hauswirtschaftsraum, bleibt dir selbst überlassen.

Gekocht solltest du Quinoa auch immer luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Dort bleibt es für sechs bis sieben Tage frisch. Wie du vielleicht schon über andere gegarte Lebensmitteln weißt, sollte Quinoa nicht länger als zwei Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Sonst können sich unsichtbare, aber ungesunde Schimmelpilzsporen entwickeln. Wenn die Quinoa-Körnchen schon einem konkreten Gericht zugefügt wurden, zum Beispiel einem Salat, entscheidet immer die am schnellsten verderbliche Zutat über die Mindesthaltbarkeit

Übrigens: Aus Umweltsicht bevorzugen wir Quinoa aus biologischen Anbau aus Europa, statt aus dem fernen Südamerika.

So lässt sich das Wunderkorn aufbewahren

Quinoa selber anbauen und pflegen

Während Quinoa traditionell in diversen südamerikanischen Ländern angebaut wird, haben inzwischen auch einige Menschen in Deutschland erkannt, dass das Getreide ideal zum Anbau im eigenen Garten geeignet ist. Apropos ideal: Als Vorgängerpflanzen für Böden, in denen Quinoa angebaut werden soll, sind Kartoffeln, andere Getreidesorten und Mais sehr gut geeignet. Ungünstig dagegen sind alle Vorfrüchte und Gemüsesorten, die hohe Mengen von Stickstoff im Boden hinterlassen. Ansonsten ist der Quinoa Anbau sehr anspruchslos, die Pflanze wächst auch auf Böden, die von vielen anderen Getreidesorten nicht vertragen werden. Die Ernte der Quinoa-Körner erfolgt üblicherweise Ende August bis Ende September, je nach Witterung auch bis Mitte Oktober. Alles zur Saat, Blüte und Erntezeit der Amaranth Pflanze, findet sich in diversen YouTube Videos wie diesem.

Haben wir noch etwas vergessen?

Über Quinoa lässt sich soviel berichten und erzählen, dass man den kleinen Körnern eigentlich ein ganzes Buch widmen könnte. Wir hoffen die wichtigsten Informationen zusammengetragen zu haben. Falls dennoch Fragen bestehen, dann Scheuen Sie sich bitte nicht uns zu schreiben. Die besten Fragen werden im nachfolgenden Abschnitt beantwortet oder thematisch in unserem Magazin behandelt.

Hat Quinoa-Mehl die selben Nährstoffe wie die Samen?

Ja, das Quinoa-Mehl besitzt die gleichen Nährstoffgehalte wie die Samen.

Was mache ich mit zu lange gekochten Quinoa?

Auf jeden Fall nicht weg schmeißen! Das wäre zu schade – er eignet sich noch für eine ganze Reihe weiterer Rezepte. Man kann ihn beispielsweise direkt in den Mixer geben und noch richtig leckere Smoothies damit machen oder einfach als Beigabe im Salat verarbeiten.